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Doch heimlich dürsten wir ...

Anmutig, geistig, arabeskenzart
Scheint unser Leben sich wie das von Feen
In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.

Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
Tief unter deiner heiteren Fläche glimmt
Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barbarei.

Im Leeren dreht sich , ohne Zwang und Not,
Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.

 

 

Narbenkind

Ich bin ein Kind in deiner Hand
das tief verletzt auf Klingen liegt
aus dem die Hoffnung längst entschwand
in dem Verzweiflung immer siegt.

Dieses Kind trägt Sehnsucht wie ein Schild
zerbricht die Mauern täglich neu
durchdrungen von Liebe tief und wild
mal offenherzig - dann doch scheu

Ein Kind das noch nach Wundern sucht
die welt zerbrach das kleine Herz
wie oft hat es sich selbst verflucht
wie oft verdammt den tiefen Schmerz.

Ich bin ein Kind und suche Halt
den ich zu geben bin bereit
verirrt im tiefsten Seelenwald
bestraft mit dunkler Einsamkeit.

 

 

Die Nacht- verliert sich in Gedanken,
Himmelsfern trübt sich mein Blick,
Ängste träumen vom erwachen,
was vergessen- kehrt zurück.

Erinnerungen spieln im Sand,
am Meeresgrund liegt noch mein Herz,
mit ihm vergangen- all mein sehnen,
mit ihm ertrunken all der Schmerz.

Der Morgenwind trägt Ironie,
ein Flüstern ist geblieben,
ein Herz- das längst verloren schien.
Es kann noch immer lieben.




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